Vorstellung aller laufenden Projekte
100% Information
Transparenz, Daten und Fakten
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Transparenz, Daten und Fakten
Hier stehen Ihnen alle relevanten Informationen zur Verfügung.
Projekte der Gemeinde werden hier transparent, mit den bekannten Daten und Fakten, dargestellt.
Das Interesse aller Bürger ist hier gefordert, um den desolaten Zustand der Gemeinde entgegen zu wirken.
Informieren Sie sich, wohnen sie der nächsten Versammlung der NBK bei.

Das Gemeindehaus!
Hintergrund:
Hintergrund:
Nach Antritt der „PFF/SP/ECOLO“ Mehrheit 2012, beklagte sich die Verwaltung
über den schlechten Zustand des Gemeindehauses und das seit vielen Jahren ausbleibende Versprechen der „CSP“ Vorgänger, für eine Sanierung zu sorgen.
über den schlechten Zustand des Gemeindehauses und das seit vielen Jahren ausbleibende Versprechen der „CSP“ Vorgänger, für eine Sanierung zu sorgen.
Somit wurde 2014 die Absicht einer Grundsanierung beschlossen.
Um Platz für zusätzliche Büroräume zu schaffen, wurde entschieden, das ÖSHZ in das Gebäude des alten Museums in der Maxstraße umzusiedeln!
Der Umbau des Gemeindehauses wurde von der vorigen Mehrheit ab 2015 in Planung genommen und die ersten Umbauarbeiten 2016 begonnen. Für den Umbau war im Haushalt 2016 ein Betrag von 1.868.575 € vorgesehen. Eigenmittel und eine Anleihe in Höhe von 747.430 € waren zu Lasten des Bürgers. Der Zuschuss der „Deutschsprachigen Gemeinschaft“ betrug 1.121.145 €. Die Fertigstellung war vertraglich für September 2018 vorgesehen! Leider meldete das Bauunternehmen Mitte 2018 Konkurs an und ca. 30 % der geplanten Arbeiten blieben unvollendet liegen. Die Grundstrukturen des Umbaus waren jedoch abgeschlossen, sowie auch der überwiegende Teil der Feinarbeiten.
Fatale Umplanung:
Die seit 2018 amtierende Mehrheit hat den Umbau, nach einigen juristischen Klärungen, wieder aufgegriffen. Statt nun aber die alte Planung fortzusetzen, wurde das Konzept fast vollständig abgeändert. Die Begründung wird auf eine, von wem auch immer, gewünschte Trennung von Verwaltung und Politik zurückgeführt. Das Gemeindekollegium möchte für sich dadurch auch selbst neue Räumlichkeiten schaffen, beziehungsweise jeder Schöffe soll hierdurch sein eigenes Büro erhalten.
(Hier sei angemerkt, dass es sich hierbei auch um Steuergelder des Bürgers handelt) Die dadurch entstehenden Kosten sind allerdings horrend! Im Haushalt 2022 sind dafür 1.484.105 € vorgesehen. Eine weitere Neuverschuldung in Höhe von 593.642 € wird notwendig. Die „Deutschsprachige Gemeinschaft“ steuert erneut 890.463 € hinzu.
Somit belaufen sich die Gesamtkosten des „Umbaus Gemeindehaus“ auf: 3.352.680 Euro
Quelle: Gemeindehaushalt 2016 und 2022
Das Fatale an dieser Vorgehensweise aber ist, dass ein Teil der schon fertiggestellten Räumlichkeiten, die auch schon durch das Personal bezogen wurden, einfach wieder abgerissen und umgestaltet werden. Die „NBK“ ist daher der Meinung, dass es sich bei dieser Umgestaltung und den erweiterten Umbauarbeiten, um eine maßlose und selbstdarstellende Vorgehensweise handelt, die erneut zu Lasten des Steuerzahlers gehen wird!
Bei dieser Geldverschwendung ist nicht der geringste Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar!?

Das Projekt: „Betreutes Wohnen“
Hintergrund:
Hintergrund:
Mit welcher Motivation auch immer, kaufte die Gemeinde Kelmis Ende 2021 eine Gebäudereihe am Kirchplatz, zum horrenden Preis von 1.121.200 Euro. Dieser Ankauf wurde zu 100 % mit einer Anleihe finanziert. Da offenbar niemand für die Übernahme dieser stark sanierungsbedürftigen Immobilie zu finden war, entschieden sich die Verantwortlichen, als Alternative, dort ein betreutes Wohnprojekt einzurichten.
Gemeinderatsmitglied Marcel Strougmayer, der in seiner weiteren Funktion als Präsident des Kelmis/Lontzener Seniorenheim-Betreibers „Kathleos“, konnte die Einrichtung, welcher er vorsteht, für die Umsetzung des Projektes gewinnen. Die Kosten für den Abriss des Gebäudes und die Umsetzung des Projektes, welches, neben der Unterbringung für Senioren, auch Unterkünfte für Menschen mit einer Beeinträchtigung vorsieht, lagen nach ersten Einschätzungen bei 9,5 Millionen Euro, inklusive Mehrwertsteuer. Die Gemeinde sollte dabei das Erdgeschoss übernehmen, für die eine Schätzung der Finanzberater „BDO“, in Höhe von 1.260.500 Euro inklusive Mehrwertsteuer vorliegt. Hier sollen, zur Verwunderung vieler Besitzer von leerstehenden Ladenlokalen, Geschäftsräume entstehen. Natürlich alles über Finanzierung! Weder für die Funktionskosten noch für die Errichtung der Infrastruktur gibt es eine schriftliche Zusage der bezuschussenden „DG“ Regierung - 60 % für Seniorenheime, 80 % durch die Dienststelle für selbstbestimmtes Leben. Da nun zusätzlich eine Tiefgarage gebaut werden soll, verändern sich die Kosten für Notar und Architekt, inklusive Mehrwertsteuer, wie folgt:
-Kathleos: 13.792.563 Euro
-Gemeinde: 3.009.897 Euro
Jegliche Defizite und Garantien für das Darlehen durch „Kathleos“, werden laut Absichtserklärung, welche am 21.02.2022 vom Gemeinderat beschlossen wurde, von der Gemeinde Kelmis getragen! Der Verwaltungsrat von „Kathleos“, der aus Mitgliedern der Gemeinden Kelmis und Lontzen sowie „INAGO“ besteht, fasst alle Beschlüsse für das Projekt! (INAGO setzt sich in seiner Verantwortung zusammen aus der Gemeinde Kelmis, Bleyberg und Aubel)
Daher stellt sich hier die Frage:
Warum übernimmt Kelmis allein die finanzielle Verantwortung, während Lontzen, Aubel und Bleyberg außen vor bleiben, jedoch indirekt alles mitentscheiden?
Zu dem Gemeindeanteil
Die Kosten für den Teil, der komplett von Kelmis getragen wird, (Garagen und Ladenlokale) sollen ebenfalls über ein Darlehen von 3.000.000 Euro finanziert werden. Hierdurch wird eine jährliche Schuldenlast von 150.000 Euro zu leisten sein. Jedoch die Berechnung einer Mitarbeiterin von „INAGO“ sieht nur eine maximale Mieteinnahme von 68.000 Euro vor, was einem Jahresdefizit von 82.000 Euro gleichkäme! Der Ankauf eines Raumes durch die Kirchenfabrik würde die Anleihe um 350.000 Euro verringern!
Die Position der „NBK“:
Die „NBK“ ist der Auffassung, dass angesichts des Leerstandes in Kelmis, der Bau von Geschäftslokalen und die hierzu gehörenden Tiefgaragen mit einem gewaltigen Defizit nicht zulasten der Kelmiser Bürger realisiert werden darf! Diese Vorgehensweise widerspricht außerdem dem Gemeindedekret im
Art. 163.5 - Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit
Bei Aufstellung und Ausführung des Haushalts sind die Grundsätze der Sparsamkeit, der Wirtschaftlichkeit und der Wirksamkeit zu beachten. Für alle finanzwirksamen Maßnahmen sind angemessene Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen durchzuführen. Die Gemeinden Lontzen, Bleyberg und Aubel, die über ein Projekt in Kelmis mitentscheiden und ohne weiteres durch die Belegung mit Bürgern aus ihren Gemeinden Nutznießer dieser Einrichtung sein können, müssen unbedingt mit in die finanzielle Verantwortung genommen werden. Die „NBK“ kann und will nicht grundsätzlich gegen diese soziale Einrichtung sein, jedoch kann dies nicht in der Kombination mit einem 3.000.000 Euro Projekt geschehen, welches die Bürger ohne Nutznießung stark belasten wird! Die Studie, des von der Gemeinde beauftragten Finanzberaters „BDO“, weist jetzt schon auf das Fehlen von 500.000 Euro hin, was dieses Projekt, in der Form, inakzeptabel macht.
Die „NBK“ schlägt daher vor, auf das Eigenprojekt zu verzichten und stattdessen „Kathleos“ bei der Realisierung des „Betreuten Wohnens“ finanziell zu unterstützen!

Projekt Kirchplatz
Ohne Beteiligung der „DG“
steigen die Kosten auf horrende ⇾ 2.774.300 Euro.
Ohne Beteiligung der „DG“
steigen die Kosten auf horrende ⇾ 2.774.300 Euro.
(Alles natürlich wieder mit einem Darlehen finanziert)
Hintergrund:
Schon im Jahr 2008 gab es die ersten Pläne, um den Kirchplatz zu sanieren. Von Transparenz, die Bürgermeister Frank ständig verspricht, war schon zu dem Zeitpunkt kaum etwas zu erkennen. Das Ergebnis eines Wettbewerbs unter verschiedenen Städteplanern, wurde von der „SPI“, die „Wirtschaftsförderungsagentur für die Provinz Lüttich“, bestimmt und dem Gemeinderat lediglich mitgeteilt. Die Pläne und auch die des Siegers des Preisausschreibens ruhen seitdem hinter einem Schrank im Zimmer der Schöffen. Sollten sie inzwischen nicht entsorgt worden sein, dann stehen sie heute noch dort! Die Mehrheit 2012–2018 entschloss sich daher, endlich aktiv zu werden! Die anderen Gemeinden der „DG“ erhielten für solche Projekte Zuschüsse, entweder für städtische Sanierungen oder ländliche Entwicklung. Beides traf zu diesem Zeitpunkt nicht zu, da Kelmis weder als Stadt anerkannt ist noch, bedingt durch eine zu hohe Bevölkerungsdichte, in den Genuss von ländlicher Entwicklung kommen konnte. Da zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt war, aus welchem Topf Subventionen zu erhalten wären, entschloss sich die „PFF/SP/Ecolo“ Mehrheit, den Kirchplatz nach eigenen Möglichkeiten und Vorstellungen, ohne Subventionen, zu sanieren.
Geschätzte Projektkosten:
850.000 Euro, ohne Subvention, mit einem Darlehen finanziert!
850.000 Euro, ohne Subvention, mit einem Darlehen finanziert!
Erst im Jahre 2015 wies damals Ratsmitglied Langohr, der in einem politischen Kabinett tätig ist, nach mehrmaligen Aufforderungen, auf eine Möglichkeit hin, in den Genuss von Subventionen zu kommen. In einer aufwendigen Prozedur wurde nun vorschriftsmäßig eine Sonderkommission, bestehend aus Bürgern des Einzugsgebietes, eingesetzt. Projektkosten nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens im Jahr 2018:
1.300.000 Euro, davon 780.000 Euro an Subventionen.
Restbetrag für die Gemeinde: 520.000 Euro, mit einem Darlehen finanziert!
Die „CSP/SP“ Mehrheit änderte 2019 diese, inzwischen durch die „Wallonische Region“ positiv begutachteten Pläne, komplett ab. Diese abgeänderten Pläne entsprechen allerdings nicht mehr den noch geltenden Bestimmungen der „Wallonischen Region“ und den Richtlinien der EU in Bezug auf Mobilität für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Hinzu kommt, dass durch weitere, durch die neue Mehrheit gewünschten Aufwertungen, die Projektkosten auf 2.000.000 EURO gestiegen sind, davon:
⇾1.274.300 Euro müssen mittels Darlehen durch die Gemeinde finanziert werden.
⇾ 725.700 Euro werden von der DG getragen.
Wohl bemerkt, nur für den halben Kirchplatz.
Für die zweite Hälfte des inzwischen stark beschädigten Kirchplatzes (Parkplätze), hat die neue Mehrheit einen weiteren Betrag von 1.500.000 Euro vorgesehen. Bislang gibt es nicht den geringsten Hinweis dafür, ob die „Deutschsprachige Gemeinschaft“, die diese Zuständigkeit im Jahre 2019 von der „Wallonischen Region“ übernommen hat, dafür ihren Anteil von 60 % übernimmt. Selbst wenn die „DG“ sich an den Kosten beteiligt, ist die Kostenschätzung für die Gemeinde von anfänglich 520.000 Euro auf:
1.274.300 Euro + (1.500.000 € x 40 % = 600.000 €) ⇾ 1.874.300 Euro gestiegen.
Ohne Beteiligung der „DG“ steigen die Kosten allerdings auf horrende ⇾ 2.774.300 Euro.
(Alles natürlich wieder mit einem Darlehen finanziert)

Projekt "Dörnchen"
Die Parzellierung für junge Kelmiser Familien
Hintergrund:
Das meiste zur Verfügung stehende Bauland in der Großgemeinde Kelmis ist in Privatbesitz und dass dieses Bauland durch die Besitzer erschlossen und vermarktet wird, gibt es seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Mittel und der Aufwand sind einfach zu umfangreich geworden. So geht seit Jahren der Trend dahin, dass die etablierten hiesigen Bauunternehmen dieses Bauland aufkaufen oder eine Option darauf haben, um es zu erschließen und zu vermarkten. Es liegt nahe, dass diese
Bauunternehmen auch die Bebauung in die Hand nehmen und je nach Marktlage die Preise für die Projekte bestimmen. Dies führt dazu, dass die Grundstückpreise bei 140 € pro m² und mehr liegen. Bedingt durch diese hohen Kosten für die Realisierung eines Eigenheimes entwickelt sich eine starke Fluktuation junger Familien in den umliegenden Ortschaften der Wallonie.
Die Mehrheit 2012–2018 hatte ein Entgegenwirken in ihre politische Zielsetzung aufgenommen.
Für die Realisierung eignete sich ein 7 Hektar großes Areal hinter dem César-Franck-Athenäum, das im Besitz des wallonischen »Fonds du Logement« war. Das Problem lag darin, dass eine Hälfte des Geländes Bauland mit kommunaler Bestimmung (früher Bauerwartungsland) und auf die andere Hälfte, wo es sich um reines Bauland handelt, ein PCA Bestand. Bei einem PCA (Plan d'aménagement communal) handelt es sich um Bestimmungen, die bei der Festlegung des Sektorenplans durch die damaligen Gemeindeverantwortlichen in den 70er-Jahren vorgegeben wurden. Warum auch immer, sah dieser PCA vor, dass auf dem Bauland lediglich ein Gebäude auf dem etwa 4 Hektar großen Gelände gebaut werden durfte.
Hier galt es nun eine Prozedur einzuleiten, um diesen PCA aufzuheben und das Bauerwartungsland zu aktivieren. Hierzu war es erforderlich, ein erfahrenes Studienbüro zu beauftragen, um die Genehmigungsprozeduren umzusetzen. Da ein Bereich des Bauerwartungslands sich in Privatbesitz befand, beteiligte sich der Eigentümer an die Kosten der Prozedur. Entsprechende Gemeinderatsbeschlüsse brachten die Prozedur ins Rollen.
Mit dem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss vom 27.01.2014 wurde dann die Prozedur eingeleitet.
Währenddessen wurde auch ein reger Kontakt mit der Direktion des zuständigen „Wallonischen Ministeriums“ für die Akquisition des Geländes gepflegt. Dieser Kontakt bestand schon durch die fehlerhafte Geländeanpassung beim Bau der Bibliothek, die es zu regularisieren galt. Der dafür angebotene Kaufpreis von 24 € pro m³ ließ die Direktion, deren Team sich mehrmals zu den Verhandlungen nach Kelmis begab, auch für den Ankauf des gesamten Geländes gelten.
Die Berechnung, die durch den „Technischen Dienst“ der Gemeinde Kelmis erfolgte, sah ca. 35 Parzellen vor.
Welche nach kompletter Erschließung für 80 € an die Kelmiser Bürger und Bürgerinnen hätten angeboten werden können.
Nach Vorgabe der „Wallonischen Region“ sollte der Perimeter zusätzlich bis zu den angrenzenden Straßen: Bachstraße, Wolfsweg, und Moresneter Straße erweitert werden.Der Gemeinderat fasste den diesbezüglichen Beschluss am 19.02.2018. In Zusammenarbeit mit dem „Urbanistischen Dienst“ der „Wallonischen Region“ mit Sitz in Eupen, den Projektautoren und den zuständigen Beamten in Sache Wohnungsbau der „Wallonischen Region“, lag im Herbst 2018 eine unterschriftsreife Akte vor!
Es fehlte nur noch der Weg zum Minister.
Nach den Wahlen 2018 ließ die neue Mehrheit die Akte einfach liegen!
Ein Jahr vergeht und die Zuständigkeit „Urbanismus und Wohnungsbau“ wird 2020 an die „Deutschsprachige Gemeinschaft“ übertragen. Mit der Übertragung geht auch das Gelände in den Besitz der DG über. Ohne die Hintergründe zu kennen, spricht heute niemand mehr von diesem Projekt.
Es kann nur davon ausgegangen werden, dass die DG das Gelände lieber für eine eventuelle Erweiterung des Athenäums in Anspruch nehmen möchte.
Die jetzigen Verantwortlichen unserer Gemeinde haben das Projekt einfach sterben lassen und träumen heute von einem großen Sportkomplex auf diesem Gelände.
Ob dann die jungen Menschen, die sich notgedrungen in den anderen umliegenden Gemeinden haben niederlassen müssen noch mal den Weg nach Kelmis finden?
Geschieht all das zum Wohl unserer Bürger?

Kelmis ohne Gewerbegebiet
Wer sich die Frage stellt, warum auf der Lütticher Straße Richtung Lüttich, sich ab Bambusch beidseitig Gewerbe befindet und ab Ausgang von Kelmis nur Agrarland zu sehen ist, muss folgendes wissen:
Hintergrund:
Um eine unkontrollierte Bebauung der Gemeinden entgegenzuwirken, beschloss die Wallonische Region einen Sektorenplan einzuführen. Der 1974 in Kraft getretene Sektorenplan, ist nach Beratung mit den Gemeinden festgelegt worden. Die geschlossenen Ortschaften hatte man in der Regel als klassisches Bauland bezeichnet, während die Außenbezirke der Gemeinden als Bauland mit ländlichem Charakter, Bauerwartungsland und überwiegend Agrar- und Forstgebiet bezeichnet wurden.
Das wesentliche, in Bezug auf die Gewerbegebiete, die sich entlang der Hauptstraßen ansiedeln, aber ist die Vorgehensweise, dass entlang der National- und Zufahrtsstraßen ein Bereich von 50 Metern in die Tiefe als Bauland festgelegt wurde. Mit Ausnahme von Kelmis, dessen Gemeindeväter sich damals frei von Industrie halten wollten, nutzen die meisten Gemeinden diese Möglichkeit. Dass dies eine fatale Fehlentscheidung, zum Nachteil von der heutigen Überlebenschance unserer Gemeinde war, ist leicht nachvollziehbar.
WARUM WAR DIES EINE FEHLENTSCHEIDUNG?
- JBC, H&M, Takko, Maxi ZOO, ERAM und Co …, könnten sich auch in Kelmis befinden, wenn …
- Renault Raxhon, Deco Kohl, Cuisiko, Cuisilux könnten sich noch in Kelmis befinden, wenn …
- Firmen wie Elektro Bastin würden womöglich nicht nach Lontzen ziehen, wenn …
… es in Kelmis ein geeignetes Gewerbegebiet gäbe, bzw. gegeben hätte!
Es ist nur zu hoffen, dass die noch größeren Betriebe wie Tychon und Heimbach unserer Gemeinde treu bleiben. Es gibt zwar einen kleinen Gewerbepark, der vor 2012 in Hergenrath durch die SPI eingerichtet wurde, aber nicht die Qualität als Handelsfläche vorweist. Nur schwer zu finden, ohne jegliche Visibilität, sind eine Behindertenwerkstatt, ein Schrottplatz und zwei Schreinereien neben einem Waldstück versteckt. Es gab auch im Jahr 2017 Vorschläge der SPI (Lütticher Agentur für ökonomische Entwicklung), an der Lütticher Straße, vor dem Wasserwerk, einen Standort herzurichten. Die Kosten sollten allerdings die Gemeinde Kelmis selbst übernehmen. Das vor der anvisierten Parzelle befindliche Bauland gehört einem hiesigen Baupromotor, der 140 € pro m² verlangte. Was für ein Gewerbegebiet unbezahlbar ist. Für das hintere Agrarland sollten dann Kelmiser Bürger enteignet werden!
Die Mehrheit 2012–2018 nahm Abstand von dieser Variante.
EINE LÖSUNG …
...war jedoch vorhanden! In Zusammenarbeit mit der Urbanismus-Beamtin der Wallonischen Region, Frau Susanne Heinen und einer Mitarbeiterin des zuständigen wallonischen Ministeriums, Frau Doubschki, wurde eine adäquate Lösung erarbeitet. In der Höhe des Hohlweges, links der Lütticher Straße hinter der Zufahrt Hof,
sollte nach Änderung des Sektorenplans neues Bauland entstehen. Dadurch hätte sich die Möglichkeit ergeben, das angebundene Agrarland in eine Gewerbezone umzuwandeln. Die aus Battice stammenden Besitzer der Agrarflächen, hatten schon ihre verbale Zusage gegeben.
Eine erste Skizze ergab eine Gesamtfläche von 6,8 Hektar, das heißt ca. 25 Flächen von 2.500 bis 3.500 m².
Durch die Wahlen 2018 wurden die Verhandlungen unterbrochen.
… Leider wurde nach den Wahlen alles verworfen.

Kelmiser Sportinfrastruktur
Nach Übernahme der Amtsgeschäfte im Jahre 2019, teilte die „CSP/SP“ Mehrheit mit, auf den Umbau der alten Schwimmhalle verzichten zu wollen.
Dies, obschon es von der „DG“ eine definitive Zusage gab! Für dieses Projekt, lagen bereits 384.611 Euro auf dem Konto der Gemeinde, welches mit 641.018 Euro veranschlagt worden war.
Geplant war, die Umgestaltung des Schwimmbeckens in Trainingsräumen für die Ringer, Boxer und Judoka(s) umzubauen, was von diesen Vereinen wegen der ständigen Umbauarbeiten begrüßt wurde. Eine weitere Planung sah vor, das Café nach unten zu verlegen, hierdurch hätte man im jetzigen Café einen zusätzlichen Raum geschaffen.
Fragwürdiges Umdenken oder Utopie?
Das Projekt wurde, auf Wunsch der jetzigen Mehrheit, einfach aus dem Bezuschussungskatalog der „DG“ gestrichen und das Geld zurückgegeben.
Es schwebt den Verantwortlichen vor, gemeinsam mit der „DG“ am Ortsteil Dörnchen einen Schulsportkomplex zu errichten. Dieser muss dann, als Bestandteil einer Erweiterung des „ACF“, durch die „DG“ errichtet werden. Anstatt, dass die „DG“ unsere Sportinfrastrukturen mit 60 % subventioniert, bezuschusst Kelmis die Sportinfrastruktur der „DG“ mit 40 %.
Der Trainings- und Nutzungsplan würde dann von der „DG“ bestimmt werden.
Dabei hat die „DG“ noch nicht einmal Geld für die Planung in ihrem Registrierungskatalog vorgesehen. Also steht der Traum des Schöffen Klinkenberg und seinen Mitstreitern so ziemlich in den Sternen. Das Schlimme aber ist, dass die Gemeinde Kelmis für diesen Traum 35 Grundstücke, die als Sozialparzellierung für junge Kelmiser Familien vorgesehen waren, der „DG“ überlassen hat.
Aus dem jetzigen Sportkomplex sollen dann Wohnungen geschaffen werden,
natürlich mit einem Schwimmbad im Hinterhof!

Die Parkvilla
(Eine unendliche Geschichte)
(Eine unendliche Geschichte)
Hintergrund:
Ein hiesiger erfahrener Betreiber von Restaurants übernahm im Jahre 1991 die Parkvilla in Kelmis mittels eines Erbpachtvertrages (*) und erweiterte die Anlage, indem er neben der Villa ein neues Hotel errichtete. Leider scheiterte er nach einigen Jahren geschäftlich und der Konkursverwalter suchte einen Nachfolger für die Übernahme des Vertrages. Im Jahre 2008 fand sich endlich ein angeblich erfahrener Betreiber von Hotels namens „Seraffetin Hotels“. Fatalerweise versäumten es die damaligen Gemeindeverantwortlichen den Kandidaten zu überprüfen. Wäre man dieser Notwendigkeit nachgekommen, hätte sich herausgestellt, dass es sich um Hochstapler handelte, die schon ein Wellnesshotel in den Ardennen in „Schutt und Asche“ gelegt hatten. Die Folgen wurden bald sichtbar. Die Übernahme des Erbpachtvertrages sah die Hinterlegung von 80.000 € für die Durchführung von Dachreparaturen der Villa vor. Später stellte sich heraus, dass die Gemeinde Kelmis sogar dem Kreditgeber eine Garantie von 320.000 € in Form einer Hypothek gewährt hatte. Schnell blieben die Zahlungen an die Gemeinde, bei der Bank und den Energieversorgern aus. Wegen der katastrophalen Führung, natürlich auch die Hotelgäste. Von dem Zustand des Objekts, nach Verlassen dieser Chaoten, konnten sich viele Kelmiser Bürger persönlich überzeugen. (*ein Erbpachtvertrag kann sich über einen Zeitraum bis zu 99 Jahre erstrecken und berechtigt den Erbpächter diese Immobilie, die Bestandteil des Vertrages ist, wie sein Eigentum zu bewirtschaften. Nach Auflösung des Erbpachtvertrages geht die Immobilie in dem aktuellen Zustand, erneut im Besitz des Verpächters zurück. Hierdurch ergibt sich, dass der Hotelanbau auch in den Besitz der Gemeinde Kelmis übergegangen ist.)
Die Rücknahme und die Zukunftspläne:
Nach Übernahme der Gemeindeverantwortung durch die „PFF/SP/Ecolo“ Mehrheit im Jahre 2012, standen diese bezüglich der Parkvilla vor einem Scherbenhaufen. Nicht nur finanziell, sondern auch was den Zustand der Immobilie betraf! Zwar sah der Vertrag mit „Seraffetin Hotels“ vor, dass der Erbpächter einen Betrag von 80.000 € auf ein Sperrkonto hinterlegt, der jedoch bei Feststellung der Dachreparaturen zu dessen Gunsten wieder freigegeben wurde. Vom Dach der Villa schoss das Wasser bis in das holzgetäfelte Salon-Zimmer im Erdgeschoss. Die dort überlaufenden Behälter, die zum Abfangen des eintretenden Wassers vorgesehen waren, vernichteten das Holzparkett.
Die 80.000 € waren jedoch unauffindbar!
Aus einem unbekannten Grund stellte sich heraus, dass dieser Betrag nie auf das Sperrkonto eingezahlt worden war und darüber hinaus ein Architekt das Dach als „repariert“ bescheinigt hatte! Der Erbpachtvertrag wurde durch Einwirken der Gemeinde Kelmis per Gerichtsbeschluss im November 2014 aufgehoben. Es stellte sich nun auch heraus, dass „Seraffetin Hotels“ bei Übernahme des Objektes völlig mittellos gewesen waren! Die vereinbarten 320.000 € für den Geschäftsfonds und die Übernahme wurden mittels eines Hypothekendarlehens finanziert. Die Bank forderte jetzt die 320.000 € bei der Gemeinde ein, was Gott sei Dank durch eine außergerichtliche Einigung beigelegt werden konnte.
Die Zukunft:
Unzählige Versuche, das Hotel an eine Privatperson zu vermieten, scheiterten. Nach einer Lösung suchend, wurde die Idee geboren, das Hotel selbst über die autonome Gemeinderegie zu betreiben. Die Voraussetzungen dafür waren optimal, da durch den aufgelösten Erbpachtvertrag die Immobilie ohne Abschreibung an die Gemeinde übergegangen war.
Das HOTEL war frei von Schulden:
Es wurde zuerst der Neubau in Angriff genommen und mit einem Betrag von 280.000 € konnte das Hotel auf einem „drei Sternen“ Niveau gebracht werden. Die Zahlen versprachen, dass bei einer Belegungsquote von 40 % eine Kostendeckung eintreten konnte, was sich zunächst auch bewahrheitete.
Die Villa:
Um eine Fortsetzung der Sanierungen anpacken zu können, wurde die Reparatur des Daches in Angriff genommen. Leider war das Gebäude schon derart in Mitleidenschaft genommen, dass dies nicht mehr mit 80.000 € zu bewerkstelligen war. Die komplette Neueindeckung kostete nun 240.000 €, um die Villa zu retten.
Das Restaurant:
Da es für ein Hotel vorteilhafter ist, eine Vollpension anzubieten und es auf Anraten eines erfahrenen Hoteliers vorteilhafter ist, Einzelzimmern zur Verfügung zu stellen, ging die Überlegung dahin, die Villa komplett zu sanieren. Der, durch die Feuchtigkeit eingetretene Pilzbefall von sämtlichen Räumen, machte dies jedoch zu einem schwierigen Unterfangen. Die Theke und das Mobiliar der Gaststätte mussten aus gesundheitlichen Gründen komplett entsorgt werden! Zum Glücksfall wurde die Entwicklung durch die Tatsache, dass sich zwei junge Kelmiser Bürger, mit gutem Renommee im „HORECA“ Gewerbe, als Partner für den Umbau fanden. Der zwischenzeitlich beauftragte Architekt, Ravi Eicher hatte in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Gemeinde und den Kandidaten für das Restaurant schnell die ersten Pläne entworfen. Mit den potenziellen Betreibern wurde ein bindender Vorvertrag abgeschlossen. Die ersten Aufräumarbeiten wurden notwendig, da der Schimmel auch große Teile des Mobiliars befallen hatte.
Das Konzept:
Die im Januar 2018 fertiggestellten Pläne sahen in der Villa 6 zusätzliche Einzelzimmer für den Hotelbetrieb vor. In dem überwiegenden Teil der Villa sollten im Erdgeschoss drei Räumlichkeiten für den Restaurationsbetrieb, eine Außenterrasse und eine professionelle Küche geschaffen werden. Im Obergeschoss war ein Frisier- und Beautysalon vorgesehen. Da das Hotelpersonal ihre Räumlichkeiten ebenfalls neben den Einzelzimmern auf der ersten Etage beziehen sollte wäre im neuen Hoteltrakt der Wellnessbereich frei geworden, der nach einer Sanierung den Hotelgästen wieder zur Verfügung gestanden hätte. Im Gesamtkonzept war es nun möglich, das Angebot im Hotel auf ein Wellness-Wochenende mit Vollpension inklusive Frisier- und Beautyanwendungen sowie freiem Zugang zum Schwimmbad zu erweitern. Für den Wohnmobilparkplatz sollten die Toiletten im Erdgeschoss des neuen Hoteltrakts und Duschen, gegen eine Gebühr, angeboten werden. Dies hätte auch diesem touristischen Angebot weiteren Auftrieb gegeben.
Die Kosten:
Die Sanierungs- und Umbaukosten wurden auf 1.900.000 € geschätzt.
Für den Restaurations- und Friseurbereich wurden 500.000 € heraus kalkuliert, die durch die Konzession der zwei Betreiber abgedeckt waren.
Der Rest kalkulierte sich, ab einer Belegung von 40 %, durch die Hotelzimmer.
Das Fazit:
Die Wahlen im September 2018 bescherten der Gemeinde die große Wende bei dem Vorhaben. Eine kontinuierliche touristische Aufwertung der Gemeinde seit 2012 nahm 2019 ein jähes Ende. Ohne erkennbaren Grund verzichtete die Mehrheit ab 2019 auf die Fortsetzung des Projektes. Die vertraglich festgeschriebenen Kooperationen mit den Partnern wurden aufgekündigt,
ohne die vereinbarte Entschädigung zu zahlen!
Die Einführung der Party-Feiern mit dem Titel „La Terrasse“ vor dem Hotel, sorgte nun auch für das Fernbleiben von Hotelgästen. Bürgermeister Luc Frank, der im Wahlkampf argumentierte, „das Hotel müsse richtig gemanagt werden“, setzt heute alles dran, dieses geschichtsträchtige Objekt wieder abzustoßen.
Potenzielle Touristen hätten der Kelmiser Geschäftswelt die erforderliche Belebung gebracht.
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