Sonderkommentar der NBK
Veröffentlicht von NBK - TEAM in Gemeinderatssitzung · Freitag 28 Nov 2025 · 2:45
Tags: Sonderkommentar, der, NBK
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SONDERKOMMENTAR der NBK
Warum lehnte die NBK die Dotation der Hilfeleistungszone ab?
In der Gemeinderatssitzung vom 26.11.2025 lehnte die NBK die Dotation an die Hilfeleistungszone mit folgender Begründung ab:
Seit jeher verfügte die Gemeinde Kelmis über eine gut ausgerüstete und hoch motivierte kommunale freiwillige Feuerwehr, die vom Kelmiser Steuerzahler vollständig finanziert wurde.
Bis zur Einführung der Hilfeleistungszone im Jahr 2015 hat die Gemeinde über Jahrzehnte keine Kosten für die Infrastruktur und Ausrüstung gescheut. Kurz vor dem Zusammenschluss der Wehren in der gesamten DG wurde noch ein neuer Leiterwagen eingesetzt.
Die Gesamtkosten lagen im Jahr 2014 bei 394.000 €, für einen Brandschutz, auf den die Kelmiser Bürger sich stets verlassen konnten.
Die vom Föderalstaat vorgeschriebene Fusion zu einer Hilfeleistungszone, die sich über die gesamte DG erstreckte, sah für Kelmis auf Basis eines ausgehandelten Koeffizienten eine Dotation in Höhe von 263.000 € vor.
Im ersten Jahr wurde sogar ein Überschuss von 1,5 Millionen Euro erwirtschaftet.
Bis zum Ende der Legislaturperiode 2018 philosophierten einige der verantwortlichen Bürgermeister, die den Zonenrat darstellten, unter anderem die Gemeinde Lontzen, über die Schließung ihrer Wachen, weil sie diese als überflüssig betrachteten.
Bis zum Ende der Legislaturperiode 2018 philosophierten einige der verantwortlichen Bürgermeister, die den Zonenrat darstellten, unter anderem die Gemeinde Lontzen, über die Schließung ihrer Wachen, weil sie diese als überflüssig betrachteten.
Einige Vertreter der Eifel-Gemeinden kritisierten, dass die Gemeinde Burg Reuland, nachdem sie jahrzehntelang nichts in ihre Feuerwehr investiert hatte, nun plötzlich Investitionen forderte, was auf starke Gegenwehr der übrigen Gemeinden stieß, die ständig ihren Brandschutz erweitert hatten. Die Dotationen für die Gemeinden blieben daher stabil, für die Gemeinde Kelmis bei 263.000 €.
Die Wende trat nach dem Kommandantenwechsel 2022 ein, der eine andere Philosophie für die HLZ vertritt. Er forderte eine zunehmende Professionalisierung der Dienste und beförderte zunehmend Freiwillige zu Berufsfeuerwehrleuten.
Oft zum Frust vieler Freiwilliger.
Oft zum Frust vieler Freiwilliger.
Die Planung der Kaserne in Burg-Reuland nahm Form an, und die erste Kostenschätzung lag bei 10,5 Millionen Euro. Die Gemeinde musste Gott sei Dank zurückstecken und die Kosten auf 4,5 Millionen reduzieren.
Die Dotationen stiegen 2022 auf 312.000 €, 2023 auf 390.000 €, 2024 auf 436.000 € und 2025 auf sage und schreibe 576.000 €.
2026 ist dieser Betrag wieder auf 558.000 € festgelegt worden.Hinzu kommt, dass die Zone ein Grundstück im Industriepark erworben hat, um darauf eine neue Kaserne für Lontzen und Eupen zu bauen.
Die Kosten dafür wird Kelmis erneut mittragen müssen und die Dotationen werden weiter steigen!
Dies ist für eine Gemeinde, die knapp dem Bankrott entgeht, und in der die Bürger immer mehr zur Kasse gebeten werden, nicht mehr realisierbar.
Hier stellt sich die Frage, ob die Zusammenlegung, aller Dienste des Nordens nicht das Endziel sein wird, wie es der erste Kommandant der Zone wiederholt angeregt hat.
Was dann aus unserer Kaserne wird und die adäquate Hilfeleistung für die Kelmiser Bürger aussieht, darf erraten werden.
Dies ist der berechtigte Grund, warum die NBK die Dotation ablehnte!
1 Rezension
Hartmut Fuchs
Freitag 28 Nov 2025
Was dann aus unserer Kaserne wird und die adäquate Hilfeleistung für die Kelmiser Bürger aussieht, darf erraten werden. Sorry das ist doch quatsch, als wenn die Kaserne dann weg rationalisiert würde.
NBK - Politische Partei
